08.07.2011:
Heute fand auf der Baustelle der 1. TÜV-Termin statt. An diesem Termin waren der Bauleiter, der Bauherr und ein Mitarbeiter des TÜV Rheinland vor Ort.
Neben dem Rohbau wurde u. a. auch das Dach und die Rohinstallation von Elektro und Sanitär begutachtet.
Von unserem Bauleiter wurde uns mündlich vor Ort noch zugesagt, dass wir eine Kopie des Tüv-Protokolls erhalten werden.
Da uns leider bis zum 25.07.2011 noch kein Tüv-Protokoll vorgelegt wurde, haben wir dies per e-Mail natürlich noch angefordert. Am 27.07.2011 erhielten wir dann das versprochene Protokoll mit einer langen Liste mit insgesamt 27 Punkten.
Die Liste unterscheidet folgende Kategorien:
Kategorie 1: Hinweis (bei uns 16 Punkte),
Kategorie 2: geringfügiger Mangel (bei uns 2 Punkte),
Kategorie 3: erheblicher Mangel (bei uns 8 Punkte),
Kategorie 4: gefährlicher Mangel (bei uns 1 Punkt).
Über die Länge der Liste waren wir überrascht, da wir seitens der Bauleitung hier ganz klar eine stärkere Bauüberwachung erwartet haben. Wer mit einem Generalübernehmer baut, sollte neben der Koordinierung von Gewerken auch die Kontrolle der ausführten Leistungen erwarten dürfen.
Das ärgerlichste an der Angelegenheit ist jedoch, dass uns das versprochene Protokoll erst 19 Tage nach dem Tüv-Termin erreichte, so dass wir zum Teil nicht mehr nachvollziehen und kontrollieren konnten, ob die Feststellungen entsprechend aufgegriffen und auch tatsächlich behoben wurden. Zudem wurden ja zwischenzeitlich die Arbeiten an der Baustelle weiter ausgeführt, so dass unserer Wahrnehmung nach nachweislich einige Dinge vom Innen- bzw. Außenputz, vom Estrich oder auch von der Dachdämmung ohne jegliche Beseitigung einfach verdeckt wurden.
Stand 11.10.2011:
Der gefährliche Mangel (fehlende Absturzsicherung an den Treppenaustritten der Bautreppe) wurde bis heute nicht beseitigt und wird wohl auch nicht mehr erfolgen, da hoffentlich bald die unbequeme Bautreppe (Stahlwendeltreppe) ausgebaut und die endgültige Innentreppe eingebaut wird.
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